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Portrait des Kaisers Hadrian

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Hadrian was Roman emperor from 117 to 138. Hadrian was born in Italica, close to modern Seville in Spain, an Italic settlement in Hispania Baetica

Leben

Claudius stammte aus Abodiacum und war Sohn eines keltisch-stämmigen Legionärs mit römischem Bürgerrecht. Seine militärische Laufbahn bestand aus den für einen Angehörigen des Ritterstandes üblichen Tres militiae. Zunächst übernahm er als Präfekt die Leitung der Cohors I classica. Im Anschluss wurde er Tribun in der Legio XI Claudia. Danach übernahm er als Praefectus equitum die Leitung der Ala Siliana torquata civium Romanorum, die zu dieser Zeit in Pannonien stationiert war.

Er war in der Folge kaiserlicher Statthalter in Iudaea (111–114), Sardinia et Corsica (115–119), Africa (119–122) und anschließend bis 125 in den Provinzen Rätien und Noricum. Als Pensionist kehrte er nach Abodiacum zurück und starb dort um das Jahr 130.


Zwei Bauinschriften des Claudius Paternus Clementianus wurden 1830 als Spolien in einer spätrömischen Mauer um den Lorenzberg in Epfach gefunden. Die Inschrift CIL 3, 5775, stammte von einem mächtigen Monument, von dem sich sechs teilweise aneinanderpassende Tuffsteinblöcke fanden:[1][4]

Bust Hadrian Musei Capitolini
Bust Hadrian Musei Capitolini wikipedia

Portrait des Kaisers Hadrian

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Publius Aelius Hadrianus (Titulatur als Kaiser: Imperator Caesar Traianus Hadrianus Augustus; * 24. Januar 76 in Italica in der Nähe des heutigen Sevilla

Hadrian (Kaiser)

Kapitolinische Museen

Publius Aelius Hadrianus (Titulatur als Kaiser: Imperator Caesar Traianus Hadrianus Augustus; * 24. Januar 76 in Italica in der Nähe des heutigen Sevilla; † 10. Juli 138 in Baiae) war der vierzehnte römische Kaiser. Er regierte von 117 bis zu seinem Tod.


Hadrian war ebenso wie sein Großonkel und kaiserlicher Vorgänger Trajan in Hispanien beheimatet. Er bemühte sich als Herrscher intensiv um die Festigung der Einheit des Römischen Reiches, das er in weiten Teilen ausgiebig bereiste. Durch Zuwendungen und administrative Maßnahmen auf der Ebene der römischen Provinzen und Städte förderte er den Wohlstand und stärkte die Infrastruktur. Mit der Fixierung des edictum perpetuum gab er dem Justizwesen einen wichtigen Impuls. Da er nur wenige Kriege führte, speziell den gegen die aufständischen Juden, war seine Regierungszeit für den weitaus größten Teil des Reichs eine Epoche des Friedens. Er verzichtete auf Eroberungen und gab die von Trajan im Partherkrieg besetzten Gebiete auf, womit er einen scharfen und umstrittenen Kurswechsel vollzog, der sein Verhältnis zum Senat belastete, einer Überspannung der Kräfte Roms aber vorbeugte. Danach konzentrierte Hadrian seine militärischen Bemühungen auf eine effiziente Organisation der Reichsverteidigung. Diesem Zweck dienten insbesondere Grenzbefestigungen, darunter der nach ihm benannte Hadrianswall.


Hadrian war vielseitig interessiert und bei der Erprobung seiner Talente ehrgeizig. Seine besondere Wertschätzung galt der griechischen Kultur, insbesondere der als klassisches Zentrum griechischer Bildung berühmten Stadt Athen, die er neben vielen anderen Städten durch eine intensive Bautätigkeit förderte. In seiner Regierungszeit entstanden bedeutende Bauwerke wie die Bibliothek in Athen, das Pantheon und die Engelsburg in Rom sowie die Hadriansvilla bei Tivoli.


Im Privatleben des Kaisers spielte seine homoerotische Beziehung zu dem früh verstorbenen Jüngling Antinoos eine zentrale Rolle. Nach dem Tod seines Geliebten setzte Hadrian reichsweit dessen kultische Verehrung in Gang, die im Osten, aber auch in Italien viel Anklang fand. Hadrians auf zwei Generationen ausgelegte Nachfolgeregelung war die Weichenstellung für die erfolgreiche Fortsetzung der von ihm eingeleiteten Reichskonsolidierung unter seinen beiden Nachfolgern Antoninus Pius und Mark Aurel.

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